Gesprächskreise

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  • Oktober 2026

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In einem Lied, das wir manchmal zum Abendmahl singen, heißt es: „Erde, atme auf! Wort, nimm deinen Lauf! Er der lebt, gebot: Teilt das Brot!“ Und so laden wir alle ein, zum diesjährigen Erntedankfest Brot mitzubringen: ein ganzes Brot, ein Stück Brot, selbstgebackenes Brot oder auch das Lieblingsbrot vom Bäcker!
Nach dem Gottesdienst mit Abendmahl wird das Brot in Scheiben geschnitten. Alle, die wollen, können sich dann eine Brottüte mit verschiedenem Brot (und einer kleinen Überraschung) mit nach Hause nehmen.
Außerdem kann ein kleines Körbchen mit Brötchen, Äpfeln u.W. mitgenommen werden, um dieses anderen Gemeindemitgliedern, Freund/innen und Nachbar/innen vorbeizubringen. Auf diesem Wege wollen wir Erntedank mit anderen teilen. Damit wir genug Körbchen haben, bitten wir um eine kurze Nachricht an pfarrer@reformiert-dresden.de, wer ein solches Körbchen für eine andere Person mitnehmen möchte!
Auch beim Erntedankessen werden wir das Brot miteinander teilen. Dazu gibt es eine kräftige Erntedanksuppe und natürlich Kuchen! Wir freuen uns über entsprechende Kuchenspenden!
Kinder können während des Gottesdienstes (und danach) Teller und Frühstücksbrettchen gestalten. Wer hat, bringe dafür gerne einen Lötkolben mit!
Herzliche Einladung also zu unserem diesjährigen Erntedank-Fest!


Leben im Todesstreifen – Grenzgesellschaft und Grünes Band im Harzort Stapelburg

Stapelburg, ein kleines Dorf im Nordharz, lag 40 Jahre lang nur wenige Meter von der innerdeutschen Grenze entfernt und damit unmittelbar an der Nahtstelle des Kalten Krieges. Immer unter Beobachtung von westdeutschen Grenztouristen und zusätzlich geteilt durch den Grenz- und Signalzaun, unterscheidet sich Stapelburg in mancherlei
Hinsicht von anderen Grenzorten. Heute ist es eingebettet in das Grüne Band, ein Naturschutzgebiet anstelle des Eisernen Vorhangs, der seltenen Tier- und Pflanzenarten Schutz bietet und zugleich an den ehemaligen Todes-streifen und die deutsche und europäische Teilung erinnert. Eine Studie des Instituts für Landesgeschichte in Sachsen-Anhalt hat sich mit dem Leben und Alltag der Menschen in dem Harzort beschäftigt und aus Archiven, Zeitzeugeninterviews und archäologischen Grabungen erstaunliche Entdeckungen und berührende Geschichten zu Tage gebracht, über die der Historiker und Mitherausgeber, Justus Vesting, referieren wird.


Wanderung Sonnabend, 17.10.2026, von Meißen nach Radeburg (3 km / 9 km oder 23 km)

Am 12. August 1732 zogen circa 1000 Salzburger Exulanten früh von Meißen los und kamen abends in Radeburg an. Wir wandern 294 Jahre danach diese Strecke und erleben Spuren und Orte ihrer Route.

S1 Pirna 8:06 > Dobritz 8:20 >HBF 8:30 > NST 8:37 > Pieschen 8:41 > RblOst 8:46 > Kötzschenbroda 8:50 > Coswig 8:56 nach MEI-Altstadt (!)
TREFF 9:15 S-Bahn-Haltepunkt Meißen-Altstadt (!)

Es gibt folgende Varianten der Teilnahme:
A Meißen Stadtbesichtigung 3 km
B Meißen > Niederau 9 km > Tagsüber stündlich Regionalbahn nach Dresden-HBF für individuelle Rückfahrt.
C Meißen > Radeburg 23 km > Rückfahrt mit Bus. Ankunft in Dresden / Radebeul voraussichtlich je circa 19:00.

Bitte wegen evtl. Fahrplanänderungen alle ÖPNV-Verbindungen kurz vorher noch einmal prüfen.
Denkt wie immer an Wanderschuhe, Regenschutz, Sitzkissen sowie Speis & Trank für Rast am Wegesrand.
Wir erreichen zwischen Meißen und Radeburg KEIN Gasthaus, Imbiss oder Lebensmittelgeschäft.
Unterwegs erreichen wir voraussichtlich circa alle 2 Stunden Toiletten-Möglichkeit.

Teilnahme ist auch ohne Anmeldung möglich.
Es hilft mir bei der Vorbereitung sehr, wenn Ihr Eure Teilnahme trotzdem kurz und unverbindlich anmeldet.

Ich habe für die Wanderungen eine neue eMail-Adresse eingerichtet: gemeinsam-unterwegs@posteo.de
Die bisherigen Adressen funktionieren weiterhin. Aber die neue Adresse klingt einfach besser :))
DANKE für Benutzung!

Alle sind herzlich eingeladen, sehr gern auch Freundinnen, Freunde, Verwandte und Bekannte!
Ich freue mich auf die Wanderung - herzlicher Gruß! Anna-Thilo

gemeinsam-unterwegs@posteo.de Telefon/sms 0177 - 215 29 75 www.dresden-sehen.de
Im Auftrag der Evangelisch-reformierten Gemeinde zu Dresden www.reformiert-dresden.de


Gedenkfeier für Prof. Hans-Trudo Röhr am 24. Oktober, 12.00 Uhr im Kirchsaal

Er war der Letzte. Oft erzählte er es mit einem gewissen wehmütigem Stolz. Am 13. Februar 1945 übte er als fast 14 jähriger Kruzianer an der Orgel der Sophienkirche. Gegen 18 Uhr verschloss er die Tür und wenige Stunden später lag die Kirche in Trümmern.
Als nach dem Krieg unsere Gemeinde 1949 die von der Firma Jehmlich erbaute Bachorgel in Betrieb nahm, saß er vier Jahrzehnte auf der Orgelbank und begleitete die Gottesdienste der Gemeinde. Diesen Dienst übte er in großer Treue neben seiner Haupttätigkeit als Professor für Korrepetition an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Die Disposition der Orgel stammte von Herbert Collum, dem Kreuzorganisten, den Prof. Röhr sehr verehrte. Ich glaube, ihm hat das Herz geblutet, als wir 1999 unser Gemeindehaus umbauten, die Orgel keinen Platz mehr fand und niemand an der pneumatischen Orgel interessiert war. Als die neue Truhenorgel aus den Niederlanden geliefert wurde, war er der erste, der auf ihr spielte und mehrere Jahre auf diesem Instrument die Gemeinde musikalisch begleitete. Später zog er hochbetagt zusammen mit seiner Lebensgefährtin zu seiner Tochter nach Berlin zog. Dort ist er jetzt im Alter von 96 Jahren am 26. September verstorben. In einer Gedenkfeier wollen wir ihn und seine langjährige Arbeit als Organist unserer Gemeinde würdigen.
Klaus Vesting


Wir setzen unsere Reihe zu Kunst und Glauben fort und werden am Donnerstag, den 29. Oktober über das Thema „Was auf den Tisch kommt – Stillleben“ sprechen. Dazu werden wir u.a. Willem Claesz Heda: Prunkstillleben (1638) und Max Liebermann: Selbstbildnis mit Küchenstillleben (1873) in den Blick nehmen – und dann in Bezug zu biblischen Texten und Impulsen aus dem interreligiösen Gespräch – miteinander ins Gespräch kommen. Falls Sie Bilder kennen, die ebenfalls gut zum Thema passen und über diese ins Gespräch kommen möchten, schicken Sie diese gerne vorab an Pfarrer Brüder: pfarrer@reformiert-dresden.de. Herzliche Einladung!


Sonnabend 31.10. Wanderung Radeburg nach Königsbrück (Stadtbesichtigung Radeburg 2 km / gesamt circa 16 km)
Weitere Informationen folgen per mail!